UVB

Die Ultraviolettbestrahlung des Blutes ist eine besondere Eigenblutbehandlung, bei der aus der Vene des Patienten entnommenes und mit Natriumzitrat ungerinnbar gemachtes Blut in einer speziellen Apparatur mit UV-C-Licht behandelt wird und anschließend intravenös zurückgegeben wird.

Wirkungen: Bei der Ultraviolett-Blutbestrahlung kommt es zu zahlreichen positiven Effekten, so unter anderem zur Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes, zur Herabsetzung der Blutgerinnbarkeit und zur Steigerung der körpereigenen Abwehr. Auch zur Vermehrung der weißen und roten Blutkörperchen, der Blutplättchen und insbesondere bei arteriellen Durchblutungsstörungen der Beine zur Verlängerung der Gehstrecke. Außerdem wird die Bildung körpereigener so genannter Radikalenfänger gefördert und somit dem Alterungsprozess und der Entstehung der bekannten Wohlstandskrankheiten (wie z.B. Herzinfarkt, Raucherbein, Schaufensterkrankheit oder Schlaganfall) bis hin zum Krebs vorgebeugt.

Nebenwirkungen: Schwere Nebenwirkungen wurden in der Praxis Dr. Stuhlmann noch nicht beobachtet und sind auch nicht zu erwarten. Zu berücksichtigen ist, dass Kortison, so genannte nichtsteroidale Antirheumatika (z.B. Diclofenac, ASS und viele andere Schmerzmittel) und Vitamin A, E, C und Beta-Karotin, besonders in hohen Dosen, zu einer Wirkungsabschwächung der UVB führen können; sie sollten deshalb vor einer Ultravilolettbestrahlung des Blutes, falls vertretbar und in Absprache mit dem Hausarzt, abgesetzt oder reduziert werden; bei gleichzeitiger Einnahme der genannten Präparate ist auch eine höhere Anzahl von UVB-Behandlungen anzuraten.

Auch beim Vorliegen einer Zuckerkrankheit muss die UVB intensiver, das heißt häufiger und in kürzeren Abständen, angewendet werden. Die Anwendungsgebiete sind insbesondere:

  • Arterielle Durchblutungsstörungen der Beine: Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK), intermittierendes Hinken, Raucherbein, Schaufensterkrankheit.
  • Arterielle Durchblutungsstörungen des Herzens: Angina pectoris, Herzenge, Herzkranzgefäßverengung (nicht im akuten Zustand), Zustand nach Herzinfarkt mit Gefahr eines wiederholten Infarktes.
  • Arterielle Durchblutungsstörungen des Gehirns: Hirndurchblutungsstörungen mit Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Schwindel, Verwirrtheit, Zustand nach Schlaganfall mit der Gefahr eines erneuten Schlaganfalls.
  • Gefäßkrankheiten: Arterienentzündung, Migräne
  • Entzündungen und Virus-Infektionen
  • Wundheilungsstörungen
  • Krebs-Begleit-Therapie: Biologische Krebsvorbeugung, Krebsbehandlung und Krebsnachbehandlung (als zusätzliche Maßnahme zur Schulmedizin)
  • Krankheitsvorbeugung und ideale Anti-Aging-Maßnahme: Vorbeugung von Herz-Kreislauf- und Krebs-Erkrankungen, den beiden Killerkrankheiten.

Praktische Durchführung: Etwa 50ml Blut werden aus einer Vene entnommen und mit Natriumzitrat ungerinnbar gemacht; dieses Blut wird dann in einer speziellen Apparatur zweimal in einer Quarzglasküvette an einer Ultraviolett-Lichtquelle vorbeigeleitet und anschließen in die Armvene zurückgespritzt. Die UVB Behandlung dauert etwa 15 bis 20 Minuten.

Je nach Art und Schwere der Erkrankung sind zunächst sechs bis zehn Behandlungen im Rahmen einer Serie erforderlich (1-2 UVB/ Woche) und anschließend eine einmalige Ultraviolettbestrahlung des Blutes alle vier bis sechs Wochen.

Wir stehen Ihnen gerne für Ihre Fragen zur Verfügung!

Kosten: 44,72 € pro UVB, einschließlich Beratungen, Untersuchungen und Materialkosten.