Säure-Basen-Infusionen

Im Krankheitsfall ist oft der Säure-Basen-Haushalt des Körpers gestört. Unser Organismus besteht zu 80% aus basischen und zu 20% aus sauren Substanzen. Der Säure-Basen-Haushalt des Körpers ist aber kein statisches System. Er ist immer wieder Schwankungen unterworfen. Es gibt allerdings Messwerte, die im Großen und Ganzen eingehalten werden müssen, damit unser Stoffwechsel optimal funktioniert.  Informationen über den Säure-Basenhaushalt finden wir im sogenannten „ph-Wert“ in Blut, Speichel und Urin. Gibt es zu wenig basische Puffer, übersäuert das Gewebe. Eine Übersäuerung des Gewebes führt über eine Störung der Sauerstoffverwertung bei Gefäßkonstriktion zu chronischen Schmerzen.

Neben der Ernährungsumstellung, sind ein wesentlicher Teil der Behandlung Infusionstherapien, da hierbei Medikamente direkt in das Blut gelangen. So lassen sich schnell Ungleichgewichte im Säure-Basen-Haushalt ausgleichen. Bei bestimmten Indikationen bewährt sich die Procain-Basen-Infusion: Man mischt eine basenhaltige Infusion mit Procain (dem Mittel, das auch bei der Neural-Therapie angewendet wird). Dieses lokale Betäubungsmittel, das eine breite Auswirkung auf das vegetative Nervensystem hat, entwickelt hier tiefgreifende Veränderungen bei chronischen Schmerzerkrankhungen und degenerativen Erkrankungen, wie beispielsweise Kopfschmerzen und Migräne, Durchblutungsstörungen, Fibromyalgie u.a. Erkrankungen des Bewegungsapparates, bei Gicht aber auch bei Tinitus, Allergien und Herz-Kreislauferkrankungen.

Um die Übersäuerung des Körpers wieder zu normalisieren, erhalten Sie neben den Säure-Basen-Infusionen auch  individuelle Empfehlungen für Ihre Ernährung sowie basische Pulver und Präparate. Um den Säure-Basen-Haushalt wieder in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen braucht es allerdings etwas Geduld – und vor allem Ihre aktive Mitwirkung.